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Informationen aus der Branche sowie der Firma Hörmann GmbH.

DEFAULT : Pellets im Vergleich
25.09.2007 16:22 (12715 x gelesen)

 

Pellets kostengünstig und verlässlich

 

Höchstpreise für Rohöl machen den klimafreundlichen Energieträger Pellets wieder attraktiv 

Der kurzfristige Preisanstieg bei Pellets im vergangenen Jahr hat viel Unmut ausgelöst. Viele Konsumenten hatten den Eindruck, die Preiserhöhung wäre eine Folge der gestiegenen Ölpreise.  Tatsächlich aber war der schneereiche und kalte Winter schuld daran, dass die Preise stiegen, denn der Pelletspreis ist vom Ölpreis unabhängig. Über Monate hinweg war die Holzernte erschwert und der Rohstoff Holz wurde knapp und teuer. Christian Rakos, Geschäftsführer des Branchenverbandes proPellets Austria versteht den Unmut der Käufer: „Wir bedauern sehr, dass es zu dieser Entwicklung gekommen ist und möchten uns bei den Kunden in aller Form entschuldigen. Damit sich diese Entwicklung nicht wiederholen kann, haben wir umfassende Maßnahmen ergriffen. Wir haben die Produktionskapazität massiv ausgeweitet. Für diesen Winter werden bereits jetzt große Lagerbestände aufgebaut. Damit ist die Versorgungssicherheit gegeben und die Stabilität der Preise auch in einem strengen Winter gesichert. Zu Preiserhöhungen wie im Vorjahr wird es in diesem Winter sicher nicht kommen.“ Ein Blick auf die Zahlen bestätigt die Entwicklung. Der tatsächliche Bedarf an Pellets liegt in Österreich derzeit bei 400.000 Tonnen. Produziert werden im Jahr 2007 aber rund 750.000 Tonnen. Diese Menge wird 2008 auf über 1 Million Tonnen gesteigert werden. Damit stehen langfristig genug Pellets für Österreich zur Verfügung.

 Wie ein Blick auf den heurigen Preisverlauf zeigt, sank der Pelletpreis im Frühjahr stark ab und ist seit April konstant niedrig. Pellets punkten also wieder mit einem klaren Preisvorteil gegenüber Heizöl, denn dort stiegen die Preise kontinuierlich an. Der Preisvorteil für Pellets beläuft sich aktuell auf 46 %.

 

Substantieller Beitrag zum Klimaschutz

Neben der wiedererlangten Preisstabilität punkten Pellets aber auch bei der Umweltfreundlichkeit. Mit keiner anderen Maßnahme kann ein Haushalt mehr zum Klimaschutz beitragen, als mit dem Umstieg von einer veralteten Ölheizung auf eine Pelletheizung. In einer Studie hat das Salzburger Institut für Raumplanung und Wohnen SIR berechnet, wie viel CO2 durch eine Umrüstung durch eine Heizungserneuerung einsparen kann. Mit über 10.000 kg CO2 Einsparung in einem Jahr liegt die Pelletheizung vor allen anderen Alternativen klar in Führung. Zum Vergleich: Mit der eingesparten Ölmenge könnte man rund 50.000 km weit Auto fahren oder 1,5 Mal um die Welt fliegen!

 Dagegen nehmen sich Klimaschutzmaßnahmen wie der Einbau eines Energiesparkühlschranks oder der Austausch aller Glühbirnen auf Energiesparlampen bescheiden aus, denn das Einsparungspotential liegt hier zwischen 100 und 300 kg CO2 im Jahr. Selbst mit der umfassenden Dämmung des Gebäudes, die ein Vielfaches der Heizungsumrüstung kosten würde, beläuft sich bei der SIR-Studie die Einsparung von Treibhausgasen nur auf rund 3300 kg.

 

Wärmepumpen nur bedingt klimafreundlich

Im Vergleich zu Ölheizungen sind Wärmepumpen klimafreundlicher. Eine wirkliche Alternative zu Pellets sind sie aber nicht, denn sie verbrauchen relativ viel Strom. Da im Winter auch in Österreich die Stromerzeugung vorwiegend durch kalorische Kraftwerke erfolgt, ist der Klimaschutzeffekt beim Einsatz von Wärmepumpen deutlich niedriger, wie die SIR Studie zeigt. Die Umrüstung der Heizung von bestehenden Gebäuden auf Wärmepumpen ist nur dann möglich, wenn Fußboden- oder Wandheizungen vorliegen. Die meisten Häuser sind aber mit Zentralheizungen ausgerüstet, die ihre Wärme über Radiatoren abgeben. Wärmepumpen können aber hohe Vorlauftemperaturen, wie sie konventionelle Radiatoren meist erfordern, nicht effizient bereitstellen. Dazu kommen bei der Sanierung die Probleme mit der Verlegung der Wärmekollektoren. Meist sind nur sehr kostspielige Tiefbohrungen möglich. Damit ist die Pelletheizung bei der Sanierung bestehender Heizsysteme oft die einzig realistische Alternative zu Öl und Gas.

 

Internationale Energieagentur warnt

 In einer Aufsehen erregenden Stellungnahme, wies die Internationale Energieagentur im Juli 2007 auf die Gefahr einer globalen Öl-und Gaskrise hin. Hintergrund der Warnung: In vielen Produktionsregionen sinkt die Öl- und Gasförderung rascher als bisher angenommen. Viele Reserven werden früher erschöpft sein, als bisher angenommen. So wird beispielsweise die europäische Gasförderung bis 2020 um 40 % zurückgehen. Vor diesem Hintergrund ist in der Energiewirtschaft wohl kaum mit stabilen Preisen zu rechnen. Im Gegenteil, dramatische Preissteigerungen wird es in Zukunft nicht nur bei Öl, sondern auch bei Erdgas und in der Folge auch bei Strom geben. Vor diesem Hintergrund wird die Nutzung heimische Ressourcen nicht nur eine Frage der Wirtschaftlichkeit oder des Klimaschutzes, sondern eine Notwendigkeit werden. Die Frage, ob man langfristig mit einem Brennstoff besser fährt, der im eigenen Bundesland produziert wird, oder mit Erdgas aus Russland oder dem Iran, bzw. mit Erdöl aus dem Nahen Osten – diese Frage kann sich jeder selbst beantworten. Dass auch erneuerbare Energieträger begrenzt sind und im Zuge einer weltweiten Energiekrise zum knappen Gut werden, ist klar. Daher kann auch ihre Nutzung nur nachhaltig erfolgen, wenn wir sie sparsam einsetzen und unsere Häusern gut dämmen.

 

 


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